Wie wird eine Signatur erzeugt?

Mit jeder digitalen Signatur wird ein digitales Schlüsselpaar vergeben: Es besteht aus dem geheimen Signaturschlüssel (Private Key), der nur dem Signaturinhaber zugänglich ist, und dem öffentlichen Schlüssel (Public Key), der an das Dokument für den Empfänger angehängt wird. Der geheime Schlüssel befindet sich auf der Chipkarte des Besitzers und ist nicht auslesbar.

  • Um eine Signatur zu erzeugen, bildet man aus den zu signierenden Daten einen Hash-Wert, der in seiner Einzigartigkeit einem Fingerabdruck gleicht. Dieser Hash-Wert zeichnet sich dadurch aus, dass er das Dokument auf eindeutige Weise repräsentiert, aber aus dem Hash-Wert an sich das Dokument nicht reproduziert werden kann.

     

  • Diesen Hash-Wert verschlüsselt der Unterzeichner mit Hilfe seines einzigartigen privaten Schlüssels. Das Ergebnis dieses Vorgangs ist seine persönliche elektronische Unterschrift bzw. sein persönliches „elektronisches Siegel“, das den Daten aufgedrückt wird. Damit ist sichergestellt, dass der bei der Signierung erstellte Hash-Wert nicht unbemerkt verändert werden kann.

Das elektronisch signierte Dokument besteht dann aus dem Dokument selbst und der zugehörigen elektronischen Signatur.

 

(Quelle: Bundesdruckerei GmbH)

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